Mitglied im:

JETZT VERGLEICHEN:

 

VERSICHERUNGEN

 

KREDITE

 

BAUFINANZIERUNG

 

STROM

 

GAS

 

GELDANLAGE

 

UND DIE

DEUTSCHLANDWEIT

 

- GÜNSTIGSTEN KONDITIONEN -

 

SICHERN !!!

Immowelt-Partner i'm mobillig

Hendrik Hinkelmann

- Geschäftsführer -

 

  • Kaufmann im Einzelhandel m. Ausz.
  • Bachelor in International Business
  • Master of Business Administration (MBA)
  • Immobilienmakler §34c
  • Baufinanzierungsprofi   (IHK) gem. § 34i GewO
  • Experte für Kredite und Geldanlage
  • Versicherungsfachmann (IHK) gem. §34d GewO
  • Finanzanlagenfachmann (IHK) gem. §34f GewO

Immobilienbewertung

Ein professioneller Immobilienmakler darf nicht aus dem Bauch heraus Pi mal Daumen den Wert einer Immobilie schätzen, sondern muss hierbei gewissenhaft gültige Berechnungs- und Ermittlungsvorschriften berücksichtigen, welche in der

 

Verordnung über die Grundsätze für die Ermittlung der Verkehrswerte von Grundstücken (Immobilienwertermitllungsverordnung - ImmoWertV)


niedergeschrieben sind. Tut er dies nicht, weckt er beim Verkäufer möglicherweise falsche Hoffnungen und wundert sich später, warum die Immobilie wochenlang von nur einer geringfügigen Anzahl von Interessenten nachgefragt wird. Auch wäre ein derart unfachmännisches Vorgehen ein klarer Ausdruck mangelnder Kenntnisse hinsichtlich des Immobilienmarktes und des Immobilienobjektes an sich.

 

Da die Festlegung des Kaufpreises für den Verkäufer oftmals kein leichtes Unterfangen ist, wird durch die korrekte Anwendung der Verordnung eine Vorstellung über den möglicherweise erzielbaren Preis geschaffen.

 

Gemäß ImmoWertV wird primär zwischen drei verschiedenen Methoden zur Wertermittlung von Immobilien unterschieden:

 

 

Vergleichswertverfahren

Im Vergleichswertverfahren wird der Vergleichswert aus einer ausreichenden Zahl von Vergleichspreisen ermittelt. Für die Ableitung der Vergleichspreise sind die Kaufpreise solcher Grundstücke heranzuziehen, die mit dem zu bewertenden Grundstück hinreichend übereinstimmende Grundstücksmerkmale wie z.B. Lage, Nutzung, Bodenbeschaffenheit, Zuschnitt und sonstige Beschaffenheit aufweisen.
Finden sich in dem Gebiet, in dem das Grundstück gelegen ist, nicht genügend Vergleichspreise, können auch Vergleichspreise aus anderen vergleichbaren Gebieten herangezogen werden. Änderungen der allgemeinen Wertverhältnisse auf dem Grundstücksmarkt oder Abweichungen einzelner Grundstücksmerkmale sind in der Regel auf der Grundlage von Indexreihen oder Umrechnungskoeffizienten zu berücksichtigen.

 

Ertragswertverfahren

Im Ertragswertverfahren wird der Ertragswert auf der Grundlage marktüblich erzielbarer Erträge ermittelt. Soweit die Ertragsverhältnisse absehbar wesentlichen Veränderungen unterliegen oder wesentlich von den marktüblich erzielbaren Erträgen abweichen, kann der Ertragswert auch auf der Grundlage periodisch unterschiedlicher Erträge ermittelt werden.

 

Sachwertverfahren

Im Sachwertverfahren wird der Sachwert des Grundstücks aus dem Sachwert der nutzbaren baulichen und sonstigen Anlagen sowie dem Bodenwert ermittelt; die allgemeinen Wertverhältnisse auf dem Grundstücksmarkt sind insbesondere durch die Anwendung von Sachwertfaktoren zu berücksichtigen.

Der Sachwert der baulichen Anlagen (ohne Außenanlagen) ist ausgehend von den Herstellungskosten unter Berücksichtigung der Alterswertminderung zu ermitteln.